Der Tag des gelebten Geschichtserbes

Am westlichen Ende der High Street ist der Kirchplatz der zur Allerheiligen-Pfarrkirche führt, eines der ältesten  Gebäude in diesem Gebiet und das noch täglich von den Gläubigen benutzt wird. Am heutigen Tag aber wurde dieses Gebiet von einer Schar Sachsen belagert, die dort zum besonderen Ereignis ein Zelt aufgeschlagen hatten. Sie waren alle in ihren alten Kostümen gekleidet und waren dort mit der Ausübung der täglichen Pflichten beschäftigt, wozu die Reparatur des Zeltes und das Kochen der Mahlzeiten gehörte. Die Männer übten ihre Nahkampfgeschicklichkeiten Mann gegen Mann unter Verwendung von Aexten, Schwertern und Speeren. In der Kirche gab es eine Vielzahl von Gruppen, die Ausstellungen zur mittelalterlichen Geschichte dieses Gebietes einschliesslich von Funden bei Archäologischen Grabungen und metallographischen Untersuchungen präsentierten. Es gab auch verschiedene Gruppen von Musikern, die ebenso in alten Kostümen auftraten und nachgebaute historische Instrumente wie die Pfeifen, Trommeln und Saiteninstrumente wie die Drehleier, die aus 7 Saiten und einem Rad besteht, das gegen die Saiten rieb. Es hörte sich ein wenig wie Sackpfeifen (Dudelsäcke) im Zusammenspiel mit einer Violine an, aber sehr melodisch insbesondere wenn sie von Trommeln und Pfeifen oder einer Harfe begleitet wurde. Diese Musiker wanderten durch die ganze Stadt und brachten überall ihre Ständchen dar.

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