Der Wilkes Spazierweg
Die
Armenhäuser in der North-Strasse wurden alle im 17. Jahrhundert durch Edward
Wilkes, einem großen Wohltäter der Stadt,
gebaut.
Sie wurden über einen
Stiftungsfonds finanziert, der zur Unterbringung von Armen und besonders
bedürftigen Personen der Stadt eingerichtet wurde.
Die Stiftung existiert noch heute, um die Stadt daran zu erinnern, wer ursprünglich der Spender dieser Häuser war.
Der Wilkes Spazierweg geht auf eine testamentarische Verfügung von Matthew Wilkes, Sohn von Edward Wilkes, zurück, wonach jedes Jahr eine
Prozession, angeführt von einem Girlanden-Träger, mit Chor und der
Priesterschaft und die
Kirchenaufseher der Allerheiligen-Kirche zusammen mit den
Mitgliedern des Stiftungsrates durch das Stadtzentrum zu den Armenhäusern
durchzuführen ist. Nach einer kurzen Andacht wird dann ein Auszug aus Edwards
Testament vorgelesen. Die Tradition schreibt dann vor, dass der Chor danach am
Marktkreuz mit Semmel und Bier verköstigt wird. In 1896 mußte man dies
einstellen, als mehr als 200 Semmel und große Mengen Bier hierfür aufzubringen
waren. Heute gibt es zwar noch Semmel, die man aber mit Limonade
herunterschlucken muß.